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Sozialarbeiter Detlef Hupfer unterstützt MS Falkenhain |
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Geschrieben von LVZ, 27. 1. 2010
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Donnerstag, 28. Januar 2010 |
Sozialarbeiter Detlef Hupfer unterstützt Mittelschule Falkenhain
Falkenhain. „Für uns ist das eine wertvolle Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsarbeit, die wir uns schon lange gewünscht haben“, freut sich Schulleiterin Ramona Zauner. Sie ist froh darüber, dass sich Jungen und Mädchen der Mittelschule Falkenhain jetzt an eine neutrale Vertrauensperson wenden können, wenn sie Probleme haben. Seit Jahresbeginn hat hier von Montag bis Donnerstag DRK-Mitarbeiter Detlef Hupfer als Sozialarbeiter seine Zelte aufgeschlagen.
Hupfer, der den Schulbetrieb vier Jahre lang als Sport- und Geschichtslehrer kennengelernt hat, ist in seiner neuen Wirkungsstätte gut aufgenommen worden. Er weiß mit seiner Erfahrung aus der mobilen Jugendarbeit genau, welche Probleme junge Leute belasten können. Doch um Ängste vor Leistungsversagen und Ausgrenzung, Probleme in der Patchworkfamilie oder finanzielle Kalamitäten zu thematisieren, ist Vertrauen notwendig. So stellte er sich in den einzelnen Klassen vor und machte den Schülern deutlich, dass er für sie jederzeit ansprechbar ist. Und wenn Hupfer „jederzeit“ sagt, dann meint er das auch so: Mit seinem Handy ist er im Notfall auch abends erreichbar.
Bereits nach den ersten drei Wochen hat der Sozialarbeiter Resonanz. „Das Eis ist gebrochen, das Gesprächsangebot wird angenommen“, konstatiert der 46-Jährige. Auch Mütter und Väter machten am vergangenen Mittwoch zur Elternsprechstunde von der neuen Möglichkeit Gebrauch, sich mit einer neutralen Vertrauensperson auszutauschen. Auch Hospitationen und Vor-Ort-Besuche, um die Situation und das soziale Umfeld auffälliger Schüler besser beleuchten zu können, gehören zu Hupfers Aufgabenfeld. Aus Gesprächen mit Schülern und seinen Beobachtungen gewinnt der Sozialarbeiter wichtige Erkenntnisse, wo er im Rahmen der Ganztagsangebote ansetzen muss. Vernünftiger Umgang mit der Freizeit statt Non-Stop-Fernsehen oder Dauersurfen am PC, Drogenprävention und Schuldnerberatung können für ihn Ansatzpunkte sein. Vorerst ist Hupfer allerdings noch dabei, in der Falkenhainer Mittelschule solche Schwerpunkte zu ermitteln. Entsprechend dem Bedarf wird er auch eigene Projekte entwickeln, denkt beispielsweise an erlebnispädagogische Ferienfahrten, die schwierigere Schülern beim Campen und Paddeln vor ungewohnte Herausforderungen stellen.
Ingrid Leps
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| Entspannungsübungen: Detlef Hupfer (l.) begleitet an der Mittelschule Falkenhain ein Drogenpräventionsprojekt der achten Klassen, das von Lehrerin Anke Mildner (r.) mit verschiedenen Partnern organisiert wurde. Foto: Klaus Peschel |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. Januar 2010 )
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